Mathematisches Material

 

Maria Montessori war naturwissenschaftlich sehr gebildet, unter anderem, da sie schon als Jugendliche eine technische Oberschule besucht hat und daher über ein großes Wissensspektrum verfügte, aus dem sie schöpfen konnte, um das mathematische Material für Kinder zum Erlernen der Mathematik zu kreieren.

 

Das mathematische Material ist so beschaffen, dass das Lernen einfach Spaß machen muss, selbst Kindern, die vielleicht keine natürliche Begabung an Mathematik haben: es ist ästhetisch, also schön zum Anschauen, Anfassen und be-greifen, handlich und kindgerecht (passt in Kinderhände, ist für Kinderverstand verständlich), robust und erfolgsorientiert: durch die Selbstkontrolle lernen Kinder von Anfang an, dass Fehler zum Lernen dazu gehören – sie fühlen sich so weder schuldig noch halten sie sich für verkehrt, wenn sie Fehler machen – sie erfahren lediglich, dass man die Dinge einfach ausprobieren muss, bis sie richtig sind. Das mathematische Material ist hierarchisch aufgebaut – fängt „klein“ an mit ganz elementaren wie Größe und Länge, Höhe und Breite, z. B. durch die Numerischen Stangen, die Braunen Blöcke oder den Rosa Turm für sehr kleine Kinder ab 2 oder 3 Jahren und nimmt dann aufsteigend immer mehr Material hinzu.

 

So lernen Kinder „kaum merklich“ spielerisch die Grundlagen der Mathematik, die eigentlich fast schon alle wichtigsten mathematischen Grundlagen beinhalten, die ein Erwachsener im Alltag braucht.

 

Nach Belieben kann wiederholt, gefestigt, vertieft werden.

 

 

Das mathematische Material ist also der perfekte Start für Kinder in die Mathematik!